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Fußreflexzonentherapie |
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Im Rahmen der Reflexzonentherapie am Fuß (RZF), die auf der funktionellen Beziehung zwischen den so genannten Fitzgerald-Zonen am Fuß und dem Gesamtorganismus basiert, lassen sich Erkrankungen im Körperinneren über die entsprechenden Reflexzonen am Fuß diagnostizieren und therapieren. Verfahren, die durch Behandlung von bestimmten Punkten und Zonen der Körperoberfläche die inneren Organe reflektorisch beeinflussen, wurden in den vergangenen Jahrtausenden in den verschiedensten Kulturkreisen sowohl des Ostens als auch des Westens praktiziert. Der Makrokosmos Mensch mit all seinen Organen und Körperregionen spiegelt sich als verkleinertes Abbild in den Füßen wieder, d. h. über die Massage entsprechender Reflexzonen am Fuß lässt sich auf den Gesamtorganismus gezielt Einfluss nehmen. Die Reflexzonen für die Körpervorder- und rückseite befinden sich auf dem Fußrücken bzw. auf der Fußsohle. Anfang des 20. Jahrhunderts erforschte und systematisierte der amerikanische Arzt Dr. William Fitzgerald (1872 - 1942) das überlieferte Wissen der Indianer Nord- und Mittelamerikas im Hinblick auf die Beziehung bestimmter Areale am Fuß zu den Körperorganen. Er teilte den Körper in zehn von den Finger- bis zu den Fußspitzen verlaufende Längszonen und drei Querzonen (Kopf und Hals, Brust und Oberbauch, Bauch und Becken) ein und konnte nachweisen, dass gestörte Körper- oder Gewebestrukturen (z. B. Organe, Muskulatur, Gelenke, Nerven) einer Längszone sich über die entsprechenden Zonen an der Fußsohle bzw. auf dem Fußrücken diagnostizieren und therapieren lassen. In den frühen dreißiger Jahren entwickelte die junge Masseurin Eunice Ingham dieses Wissen weiter und verbreitete es als so genannte Reflexology v. a. als Möglichkeit zur Selbstbehandlung und Gesundheitspflege. Seit 1958 wurde die Do-it-yourself-Methode von der Deutschen Hanne Marquardt zu einer differenzierten Behandlungsmethode weiterentwickelt, die fortlaufend verfeinert wird. Die gezielte Reflexzonentherapie am Fuß, die als eigenständige Behandlung oder in Kombination mit anderen Methoden angewendet werden kann, aktiviert die körpereigene Regenerationskraft und vermag das Körpergleichgewicht wiederherzustellen. Durch Reizung der Fußreflexzonen mit speziellen Grifftechniken lässt sich die Durchblutung derart anregen, dass die entsprechenden gestörten Organ- und Gewebefunktionen des Organismus reflektorisch beeinflusst werden. Außerdem wirken bestimmte Massagereize am Fuß auch auf das autonome Nervensystem und die Psyche regulierend, d. h. die Fußreflexzonen-Therapie führt zu mehr Entspannung, Ausgeglichenheit und Wohlbefinden als wichtige Voraussetzung für Heilungsprozesse. |
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Wirkungsweise Die Wirkung der Reflexzonentherapie am Fuß läßt
sich u. a. durch neuro-physiologische Wechselbeziehungen zwischen der Körperoberfläche und den inneren
Organen bzw. den Strukturen des Bewegungsapparates (viszerokutane, kutiviszerale Segmentreaktionen, neurohumorale
Reaktionen) erklären. Da durch die Fußreflexzonentherapie vor allem die körpereigene Lebenskraft stimuliert wird, werden zur Erklärung ihrer Wirksamkeit u. a. auch die komplex miteinander vernetzten Regelsysteme sowie die Meridiane - Energieleitbahnen, die den Körper durchziehen und Organe und Körperteile miteinander verbinden - in Betracht gezogen. |
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Indikationen
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Als unterstützende Behandlung schwerer degenerativer Erkrankungen (Morbus Bechterew, Morbus Parkinson, Mukoviszidose, Multiple Sklerose, Krebs, Lähmungen etc.) führt die Reflexzonentherapie am Fuß zur allgemeinen Verbesserung der Symptomatik sowie zur Stabilisierung der psychischen Verfassung. |
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Kontraindikationen
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Literatur
Marquardt, H.: Lehrbuch der Reflexzonentherapie am Fuß, Hippokrates Verlag, Stuttgart 1996. |
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Richard Gietz D.O. Osteopath / Heilpraktiker Zülpicher Platz 12 50674 Köln |
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